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On Tour – ohne Führerschein

1. Oktober 2009 von Magic

Challenge Barcelona - Ich komme…

Wer mich kennt, der weiß, einer meiner Mottos ist: „Wer bremst verliert“ und das gilt beim Rad fahren, wie auch beim Auto fahren. Leider verliere ich beim Auto fahren immer wieder mein Führerschein …hahaha. Und so ist mal wieder soweit - laufen, radeln und Bahn fahren ist angesagt und das gerade in einer Phase wo ich viel auf Achse bin.

Letztes Wochenende war ich kurzentschlossen in La Baule in Frankreich zum französischen Liga Abschluss – mit Party am Samstag. Dazu fällt mir nur eines ein Franzosen können es krachen lassen – da können sich die Deutschen mal warm anziehen – als Partyminister schließe ich mal aus …hahaha. Beindruckend war auch die Liga – sie hat World Cup Niveau.

Diese Woche wird der Supergau – heute bin ich in Wiesbaden zur Internationalen Online-Messe. Abends geht’s weiter nach Köln zum Köln Marathon auf dem wir expotechnisch tätig sind. Abends müssen wir wieder Gas geben - Attacke. Samstags geht es dann von Kölle weiter via Frankfurt nach Barcelona zum Challenge. Dort starten einige Freunde, zudem ist die Challenge Family fast komplett anwesend – das darf ich mir na klar nicht entgehen lassen – also, das kann nur heißen Party On.

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Doppelter Totalschaden

19. September 2009 von Magic

 In der Verfolgung von Rich

Am Samstag telefonierte ich mit Uwe Richlik wie es beim Transalpin so läuft. Er meinte sehr gut, dass er aber die letzte Etappe nicht machen würde, da er sich um den EBM Marathon kümmern müsse, er sei mit im Orgateam. Dann schob er hinterher, dass er sich gerne bei mir mal Revanchieren wolle, für das was ich schon für ihn getan habe und er mich spontan zum Halbmarathon einladen wolle. WOW – das musste ich erst mal mit Susa klären – die gab mir das GO.
Ich hatte mit Susa eh eine Diskussion, wie gehe ich den Marathon in München an, sie meinte in 4:40-4:45 auf den km und ich könnte dann hinten raus schneller rennen. Ich meinte nur, dass ich mir nicht vorstellen könne, dass ich gerade mal nach 12 Wochen hinten raus schneller laufen könne. Ich würde lieber schneller angehen.
So nahm ich den Halbmarathon als Probe fürs Exempel – ich lief mit 4min an – nach 3km ging ich auf 4:20. Es fühlte sich eigentlich ganz EAAAAAAAAAASY an und so lief ich die 10 in einer 42er Zeit. Doch bei km 12 lupfte es mich dann – nichts ging mehr. Mein Kämpferherz ließ aber nicht locker – ich lief einfach weiter – mit 4:45 auf den km. Im Ziel war ich richtig platt – konnte fast nicht mehr gehen und hatte eine 1:35h stehen. O.k. Susa hatte recht – trotzdem war ich mit mir nicht zufrieden, da ich das Gefühl hatte nicht alles gegeben zu haben – weil zwischendrin dachte ich mal ans gehen. Diese Meinung sollte sich aber noch ändern.
Auf dem Heimweg ist dann , in der Steige von Künzelsau hoch, mein Motor vom Auto explodiert – ähnlich wie bei mir – bloß an meinem Auto ging gar nichts mehr – ich musste abgeschleppt werden – Diagnose Motorschaden, was sich zwischenzeitlich auch bestätigt hat.
Am Dienstag war ich dann mit Andy locker laufen. Ich bekam höllische Schmerzen im Unterschenkel – ich führte es auf die neue Compressionshose von CEP zurück – die ich bei diesem Lauf zum ersten Mal an hatte.
Heute am Volksfestfreitag ging ich dann in der Mittagspause auf die Bahn. 5 mal 2000m standen auf dem Programm. Ich sollte sie nicht zu hart laufen – so in 4:30min den km. Beim Einlaufen war der Schmerz in den Unterschenkeln sofort wieder da. Ich lief mich daher anstatt 10 gleich 20min ein, damit ich schön warm bin. Nachdem ersten Intervall hatte ich in der Trabpause richtig Schmerzen und beim zweiten Intervall konnte ich mein linkes Bein nicht richtig nach vorne bewegen. Nach dem zweiten Intervall wurde es noch schlimmer, um beim dritten brach ich ab – also beim EBM bin ich doch übers Limit gegangen, das stimmt mich zufrieden – aber leider komme ich jetzt daher, als ob mich ein gutbestückter Neger vernascht hätte …hahaha, ich hab ne Zerrung und somit erst mal TOTALSCHADEN. Aber Radfahren geht – muss ich eben die nächsten Tage umdisponieren.

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The Show must go on…

10. September 2009 von Magic

 Macca und ich

Ja, der letzte Bericht war im Dezember 2008 und da schrieb ich eindrucksvoll – Nächstes Jahr schwimm ich euch um die Ohren. Zu diesem Zeitpunkt war ich echt motiviert – aber leider kam alles anders. Denn Magic Sportfood entwickelte sich in einem so rasanten Tempo, dass ich mich entscheiden musste – entweder Business oder Training. Da Magic Sportfood für mich mehr eine Passion ist, wie Arbeit, brauchte ich nicht lange nachzudenken und meine Entscheidung stand fest: „Magic Sportfood erhält höchste Priorität. Ab Januar hieß dies arbeiten 100 Stunden plus. Wenn ich nun zurückschaue habe ich von Januar bis Ende Juli durchgearbeitet – hatte in dieser Zeit nur drei freie Tage (incl. Samstag und Sonntag). Für´s Training gab es einfach keine Zeit und eigentlich klingt das Ganze eh nur gestört. Für mich war es aber ein Jahr voller Emotionen, interessanter Gespräche, toller Verbindungen und auch sportlicher Erfolge – zwar nicht meine eigene, sondern von Athleten mit denen ich zusammen gearbeitet habe.

Der PoPo von der Sandra

Doch wie sollte es weiter gehen, selber fühlte ich mich unwohl in meinem Körper, ich war zu unfit. Dieses Gefühl hatte ich des Öfteren auf den Messen als ich neben gestählerten Athleten stand – ja, so war ich auch mal. Doch dann fing es langsam wieder an im Mai beim Hannover Marathon. Sandra Wallenhorst lief beim Zehner mit und meinte nur – Auf Magic, komm lauf doch mit! – die Form geht, aber Klasse bleibt. Ich war leicht erkältet aber fühlte das Prickeln in mir. Ich war immer ein Wettkampftyp – O.k. was solls dachte ich mir, ich hab zwar nichts drauf – aber sich mal wieder Quälen, das wär doch was. Sandra meinte, komm doch mit in die erste Startreihe – das war mir dann doch to much und startete aus der dritten Reihe :-). O.k. die ersten 1000m konnte ich vorne mit rennen, die 5000m war ich noch auf 42min Kurs – im Ziel warns dann 47min irgendwas.

Der Gesichtsausdruck sagt alles

St. Pölten – im LKW zur Expo nach St. Pölten entschlossen wir (Das Expo-Team Eric, Maiki und ich) eine Staffel beim 70.3 Ironman zu melden. Maiki sollte schwimmen, Eric Rad fahren und ich Laufen. Gesagt getan – Maiki stellte als trainierter Athlet mal wieder unter Beweis, dass Schwimmen nicht seine Stärke ist – Eric knallte eine Radzeit raus, dass uns hören und sehen verging und rief mich 5 min vor dem Radziel an, dass ich doch bitte jetzt meinen Arsch aus dem Shop bewegen solle und in die Wechselzone kommen müsse. Ich rüber gejoggt und schon gings los. Susa meine Trainerin (die leider an mir arbeitslos war …hahaha) meinte 4.50 auf den km sollte ich schon schaffen. Nach 6 km merkte ich, dass mehr drin ist und lief konstant mit 4.30 zu Ende – die Endzeit war 1:36min – für ein Jahr ohne Training ganz o.k.

In Niederbronn flogen die Fetzen - Eric, Steffen, Maiky, Felix, Kathrin und Luke - we Love Challenge

14 Tage später waren wir dann beim Challenge Niederbronn in Frankreich auf der Expo. Da meinte ich zu Maiki – wetten, dass ich ohne training schneller schwimme wie du in St. Pölten und du langsamer läufst als ich in St. Pölten. Die nächste Staffel war geboren und Luke Dragstra fuhr für uns Rad. Maiki hat verloren. O.k. – die Schwimmstrecke in Niederbronn war etwas zu kurz und die Laufstrecke war viel härter als die St. Pölten – aber gewonnen ist gewonnen.

So ein Schläfchen zwischendrinn an der Bushaltestelle muss schon mal sein

Im Juli lud mich Suunto dann beim Hamburger Cityman spontan ein die Sprintdistanz mitzumachen. Das sollte ne harte Nummer werden, denn Expo in Hamburg heißt – tagsüber arbeiten – nachts Party – das heißt, maximal 3h Schlaf die Nacht. O.k. – egal – nichts geschlafen – nichts trainiert – gestartet – noch beim Einfahren einen Tackernagel geschnappt – noch nen Schlauchreifen gewechselt – falsch geschwommen – Platz 219 von 2262 Männern ist O.k. – jetzt bin ich wieder scharf was zu machen.

Radrennen liebe ich - wenn es auch kein richtiges war

Jetzt fange ich wieder das trainieren an und entschließe bei den Vattenfall Cyclassics mit zu fahren. Das war nur 14 Tage nach dem Cityman. Gesagt getan, noch geschwind einen Startplatz organisiert und für die 100km eingeloggt. Das war ganz schön harter Tobak – aber richtig Radfahren können die da oben nicht. Meistens nur Einerreihe und führen wollt im Block F auch nicht so richtig jemand. Selbst ich musste regelmäßig mitarbeiten – was ich eigentlich nicht wollte bei meinem Trainingszustand. Am Ende reichte es für Platz 804 von 9171 Männern.

Susanne Buckenlei meine Trainerin und Gewinnerin des Norseman 2009

Susanne Buckenlei, meine Trainerin, schreibt mir wieder fleißig Pläne und ich trainiere. Was mich überrascht ich komme relativ schnell wieder in die Gänge.

Bettina Bracht (Frau von Timo) und ich in der Wechselzone

Der nächste Zwischenstopp: Horaffentriathlon am 29.08.. Dort schlug ich im wahrsten Sinne des Wortes ein, wir eine Granate. Nachdem ich beim zweiten Wechsel barfüßig auf einem Radschuh auf den Balgen zuraste und plötzlich der Schuh ausklickte, haute es mich mit 30 Schachen auf die Fresse. Meine Füße sahen aus ob man sie durch den Fleischwolf gedreht hätte. Trotzdem brachte ich das Ganze zu Ende und gewann sogar meine Altersklasse – das lag wahrscheinlich daran, dass in meinem Alter die meisten schon ausgestorben sind …hahaha.

Berg runter machte ich alle nass - bloĂź ĂĽber die Berge drĂĽber, da sprechen wir lieber nicht drĂĽber

Am Wochenende war dann Geradmer XL – auf dem Programm. Ich startete „nur“ bei der Staffel. Als ich den meisten vorab davon erzählte, dass ich dort den Radpart übernehmen würde, lachte sich jeder tot der die Strecke kannte. Heute weiß ich auch warum – 3:42h für 93km – das war eine Tortur. Der einzige Lichtblick des Tages war Zélie unsere Staffelläuferin – sie war eine echte Augenweite:-).
Und wie geht’s weiter? Ganz einfach – ich wurde zum Ironman Lanzarote überredet und bin gemeldet und beim Challenge Kopenhagen 2010 starte ich auch, denn die Jungs sind einfach cool.

Zélie Barthod unsere Staffelläuferin

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Nächstes Jahr schwimm ich euch um die Ohren…

2. Dezember 2008 von Magic

… denn wenn das Schwimmseminar vom Wochenende nicht weiterhelfen sollte, dann weiß ich auch nicht mehr. Aber jetzt mal der Reihe nach. Denn das Wochenende war ganz schön stressig.

Daniel gibt Gas und ich bin endlich auch mal SchnellAngefangen hat alles am Freitag mit dem Foto-Shooting mit Daniel Unger (www.daniel-unger.de) in Füssen. Eigentlich kein Problem – aber ohne Führerschein :-) fragt man sich erst einmal, wie komm ich da hin. Gut ich hab mir nen Fahrer organisiert. Insgesamt war ich sehr neugierig, denn das Shooting fand bei Bernhard Spöttel (www.spoettel.com) statt – er fotografiert sehr viel für Redbull – die Fotos auf seiner Seite sind echt sehenswert. Wir hatten echt viel Spaß, denn Daniel ist ein echt cooler Typ – keinerlei Starallüren – sondern richtig umgänglich – so als ob wir uns eigentlich schon 100 Jahre kennen würden. Für die zwei Fotos brauchten wir knappe 2 ½ Stunden – ich habe jede Sekunde genossen (das zweite Foto gibt’s unter www.magicsport-blog.de).

Am Samstag früh habe ich mich dann wieder nach Georgensgmünd kutschieren lassen. Dort war dann das Schwimmseminar mit Susa und Matthias (www.professional-endurance-team.de). Nach kurzem Einschwimmen war ich dann gleich dran zum Unter- und Überwasser filmen. Ich war gespannt, ob ich mich seit meinem letzten Unterwasserfilmen gebessert hatte. Danach folgten noch Schwimmübungen. Im Anschluss fuhr ich heim, da ich im Geschäft arbeiten musste.

Abends fuhr ich mit dem Zug dann wieder Richtung Georgensgmünd – leider verpasste ich den Anschlusszug in Ansbach – da ich Zugfahren eh hasse, aus vorher genanntem Grund, setzte ich meine Reise mit dem Taxi fort. Abends werteten wir noch das Video aus. Zum beanstanden gabs: ich muss noch etwas tiefer mit dem Kopf, mein Ellenbogen sinkt ab, ich ziehe den Arm noch zu gestreckt durch, ich muss etwas mehr zur Körpermitte ziehen und über Wasser muss mein Zug beim linken Arm besser werden. Mehr nicht – grins.

Nachdem wir bis spät in die Nacht gezecht hatten – o.k. – nur eine Rotwein Flasche, ging es morgens zum Stabi-Training mit Sonja Tajsich (link Streching). Sonja hat im April ein Kind bekommen, sah aber eher aus wie eine Profisportlerin – ganz schön fit. Gut ich gab alles um mich nicht unterkriegen zu lassen – war gar nicht so einfach – Bilder folgen
Nachmittags war noch mal Schwimmtraining, mit anschließendem Kaffekränzchen.

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Einen Werwolf zu enthaaren…

28. November 2008 von Magic

…da geht ganz schön Material drauf.

4 Tuben haben gerade gereicht :-)
Nachdem die Form noch etwas zu wünschen über lässt – habe ich gedacht, dass wenigsten die Optik etwas besser werden sollte. So habe ich mich dazu entschieden mein Fell zu entfernen – damit ich im Hallenbad so langsam wieder ernst genommen werde. Dazu kommt noch, dass ich heute in Füssen zu einem Foto-Shooting für eine Kampagne für nächste Saison war. Mehr dazu am Montag auf www.magicsport-blog.de.

Des Weiteren bin ich am Samstag und Sonntag beim Schwimmseminar von Susa – meiner neuen Trainerin (die hat´s nicht einfach, mit einem, der eigentlich gar keine Zeit fĂĽrs Training hat). Schon letztes Jahr hatte ich mich unter Wasser filmen lassen und die Erfahrung gemacht, dass es einen echt weiter bringt –> näheres dazu unter www.professional-endurance-team.de.

Langsam werde ich auch wieder heiß auf die neue Saison. Wird auch Zeit, denn nächste Woche lädt Doc Holiday zu seinem lockeren „Trainings-Duathlon“

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Erste Radeinheit seit langem und gleich mal Wolpi aus den Schlappen gefahren

18. November 2008 von Magic

Naja, erst mal Spaß bei Seite. Magic Sportfood hat diese Saison alles86kg jetzt, sollte ich Gas geben von mir gefordert und so kam ich ab Mitte März nicht mehr zum trainieren – o.k. der IM Lanza im Mai war eine harte mentale und körperliche Trainingseinheit – das war aber dann so einigermaßen die Letzte.
Der Messestress hat sich ganz schön auf mein Gewicht niedergeschlagen – 11 kg mehr wie im Februar – das kann nur heißen, dass ich langsam in die Gänge kommen sollte. Denn die Uhr läuft gegen mich – die Anmeldung für den IM Lanza 2009 ist raus.
Nach unserer RadeltourDa kam es mir gelegen, dass mich Wolpi angerufen hatte, ob wir am Sonntag nicht eine Runde mit dem Mounty drehen sollten. Das Wetter war optimal dafür – leichter Nieselregen – geil – so macht es mir immer richtig Spaß. Punkt 9.00 Uhr ging es los und nur wenige Minuten später lies gleich mal der Druck auf meiner Hinterradbremse nach. Sie viel gleich ganz aus. Wolpi führte mich erst Mal an eine Steile, anspruchsvolle Bergabpassage – kurz aber knackig, mit viel glitschigen Wurzeln und so. Als ich unten angekommen war meinte er nur – er wollte nur mal wissen ob ich es drauf hab. Insgesamt kam ich mir vor wie ein alter Esel, ich kam schnell ins schnaufen. Aber es machte Spaß und das ist das wichtige. Und plötzlich passierte es dann, ich fuhr Wolpi aus den Schlappen. Wir überquerten eine Holzbrücke, ich fuhr innen, es war total glatt, ich flog auf die Schnauzte, mein Rad flog Richtung Wolpi, wie ein Karateschlag erwischte es ihn und er flog richtig auf den Ar… - na ja, das muss ein Waffe abkönnen :-)  :-)  :-)
Ich schätze das war nicht unsere letzte Ausfahrt.

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Auf der Insel der VerrĂĽckten,oder “Immer diesselbe Schei..”

5. Juni 2008 von Magic

der Präsident der Holliday-Truppe schrieb per E-Mail:

Ok,schon das einchecken in Frankfurt war schei..Alex Taubert (www.alex-taubert.de)und ich standen 1:40h in der Schlange am Check in.Unglaublich.. Allerdings wurden wir entschädigt,indem wir beide dem Landeanflug im Cockpit beiwohnen durften.Der Pilot war so nett,nachdem Ich Ihm gedroht hatte meine ZahnbĂĽrste zu schlucken. Am ersten Tag fuhren wir dann 2h locker..locker,ts ts…Vorher,am frĂĽhen morgen (gähn) noch 2km den Neo im Meer ausprobiert..sehe aus wie eine schwarze Riesenfleischwurst:-( Soll ja eng sitzen,dat Dingens.
Gestern (Do) 20km geradelt,5min! gelaufen,und im wunderschönen Pool des Club La Santa noch ein bissl geschwommen..In einem packenden Race den Alex Taubert abdelphiniert:-) Meine stärkste Disziplin(Nudelparty) konnte ich nicht ausspielen,denn Peter u. Alex wollten Heim. Der völlig verrückte Magic Steffen (www.steffen-mayer.de) ,ebenfalls Lanza-Liebhaber war uns ein willkommener Freund in diesen Tagen,denn er lachte uns so laut in die Ohren, so dass wir den beschiss..n Wind nicht mehr hörten.
Am Tag vor dem IM dann die ĂĽblichen Fragen an sich selbst,wie z.B “du Blödmann,350euro ärmer,morgen kriegst du den Hintern aufgerissen,fĂĽr was?” Oder Fragen von Manchster United Fans: “ey crazy Fritz,225pounds,for what?
Nach einer wiedermal schlaflosen Nacht,stand ich schon wieder am Strand von Puerto del Carmen mit 1250 anderen Spinnern.Nur das ich es mir schon zum 6.mal gebe. Kenner der Szene auf Lanzarote behaupten,dass manche nur wegen der extrem guten Finisher-Party im Club La Santa an den Start gehen..angeblich wg. Damen Überschuss. Andere betrinken sich willenlos,und belästigen die Miezen vom Green Team.
Jedenfalls gings jetzt erstmal zur Sache,Ich musste von Anfang an Körner sparen, denn mit einmal Laufen die Woche(echt,wg Achillessehnenreizung seit 2002)war mein Laufguthaben etwas gering. Ich blieb beim Schwimmen locker,und nahm einen Gang raus.Deshalb standen zum Schluss moderate 55:56min fĂĽr die etwas zu lange Strecke zu Buche.Von den Pros blieb keiner unter 50min.Im Wechselzelt war noch nix los,also dippelte ich zum Rädchen. Beim Radfahren wurde mir mal wieder klar,dass ich dem Wind zu viel Angriffsfläche biete. Breite Schultern und/oder Bierbauch.Suchts euch aus.Das Motto war Energiesparen,wie im richtigen Leben.Also gurckte ich 6:05h auf der Insel herum und nahm mir vor,nicht mehr wieder zu kommen.Was fĂĽr eine Plackerei,aber man kann wenigstens sitzen. Der grösste Käs’ fing jetzt an,2 Runden lang flog ich ĂĽber die Laufstrecke,nach 21km nur 1:50h meines Lebens vergeudet.Die anderen 21km..Schwamm drĂĽber.
Nach 4:11h für den Marathon,und 11:24h für 4-180-42km schlich ich mal wieder ins Ziel des Ironman Lanzarote.Erstaunlich,dass man es doch immer wieder rumkriegt. Alex war etwas früher im Ziel,und wurde Gesamt 10ter, Steffen etwas später 12:21

Am Tag danach wurden diejenigen nochmal extra geehrt,die 5 oder mehr IM vor Ort gefinisht haben.Das Häuflein war ca. 20 Nasen stark.Einer hat sogar 15mal gefinisht. Kennth Gasque hängte mir fĂĽr 6 Teilnahmen eine Medallie um den Hals,und fragte “next Year again?” ich: “NIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIEEEEEEEEEEEEmals wieder”!!!!!!!!!!
www.ironmanlanzarote.com

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The Day after…

27. Mai 2008 von Magic

Schmeckt das gut - Peter in seinem Element –> klick mich… begann mit einem Englischen Frühstück – schön fettig. Im Anschluss haben wir uns alle bei der Wolpi - ohne Worte –> klick michHawaii Slot Vergabe getroffen. Auser Franz gingen von uns alle leer aus. Wir sind weiter nach Teguise auf den Markt gefahren, denn ich musste noch „etwas“ Marmelade kaufen. NacHopp –> klick michh einem Käffchen ging es wieder nach Puerto del Carmen, wo ich mich mit Franz und Peter getroffen habe, um ein „kleines“ T-Bone-Steak zu essen – auf das habe ich mich schon die ganze Zeit gefreut.
Abends war die Adwarts-Party angesagt. Alex und Peter durften sich einen Pokal abholen und ich bekam nur eines zu hören: „Hopp“. Das ist die Drinkaufforderung des Holiday-Club-Präsidenten. Aber Fotos sagen bekanntlich mehr als Worte. Im Club La Santa war alles sehr Langatmig und uns taten alle die Füße weh – deshalb sind wir schon etwas früher heim.

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Wolpi, Alex, Wolfgang, Peter, Franz und unser Holiday -Präsident …

27. Mai 2008 von Magic

Alex gibt Gas –> klick mich… haben sich wacker geschlagen. Das Rennen hat sich von seiner härtesten Seite gezeigt, seit ich hier Starte. Jedoch die Zeiten werden immer schneller – in meiner AK35-39 war die Qualizeit 2005 11:15h, 2006 10:45h, 2007 10:35h und dieses Jahr unglaubliche 10:02h – ist das noch normal? So waren Wolpi und Alex etwas enttäuscht – beide in der Profiklasse am Start – beide Top Leistungen abgeliefert und trotzdem Wolpi „nur“ 19 und Alex 10. Besonders Alex war die Enttäuschung deutlich anzusehen – mit 9:22h in Lanza 10er – letztes Jahr wäre 6er gewesen und hätte locker die Hawaii-Quali gehabt und letztes Jahr war die Radstrecke viel leichter, weniger Wind – unglaublich.
Wolpi rast durch die Wechselzone –> klick michWolpi meinte nur – ich habe ein perfektes Rennen hingelegt – mehr ging nicht – das frustrierende war nur, dass er 3:11h gelaufen ist und wirklich keinen einzigen überholt hat – in diesem Jahr sind insgesamt 10 Pros unter 3 Stunden gelaufen – auf diesem Kurs – unglaublich. Aber Wolpi (9:37h und 19 Platz) nimmt es locker und meine nur: “Nächstes Jahr komme ich wieder!“
Wolfgang wollte eine 5:15h auf dem Rad –> klick michWolfgang Stückle aus Ellwangen schwamm mit 1:01h gut, 5:31h Rad bezeichne ich schon als sehr flott – nur seine Archilliessehne spielte ihm einen Streich - er konnte nicht laufen – mit 11:53h beendete er das Dilemma und meinte: “Ich komme nächstes Jahr wieder!“
Franz aus Österreich holte sich mit 10:37h den 2. Platz in der Altersklasse und die sichere Hawaii-Quali. Franz ich verbeuge mich und besonders vor deiner Schwimmzeit mit 1:21h – grins.
Peter, unser Hobby-Hotelier aus Österreich (er war dieses Jahr – glaube ich – mehr im Trainingslager als in seinem Hotel – grins) war mit 12:18h wieder schneller als ich und meinte nur: „Magic – solange ich schneller bin wie du, komme ich im nächsten Jahr na klar wieder!“
Ralf - ein Unikum –> klick michDen Holiday-Club Präsident – habe ich dieses Jahr kennen gelernt – er ist ein Freund von Alex, hat bereits in Lanza zum 6. Mal gefinsht und bereits 21 Ironman in den Knochen. Er ist ein echtes Unikum und Clubchef von ein paar besonders Durchgeknallten Athleten. Ein Fehler darf man bei ihm nicht machen – an der Adwarts-Party mit ihm saufen – das könnte böse enden. Wir werden uns mal auf dem Radel irgendwo in der Region auf ein Kaffee treffen. Ralf benötigte 11:24h und meinte nur: „Bei einem richtigen Sponsoring starte ich nächstes Jahr wieder!“ – Ralf das könnte ich mir sogar vorstellen – dann druck ich dir Bodyguard auf den Rücken (bei deinen Muckies könntest du auch als Türsteher durchgehen) und darfst immer neben mir her rennen – Grins.

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Ironman Lanzarote – zum Dritten…

26. Mai 2008 von Magic

… ja, das dritte Mal überlebt, oft habe ich mir beim Laufen überlegt – wie kann man nur so blöd sein, sich das jedes Jahr von neuem anzutun – aber der Schmerz vergeht und eines ist jetzt schon wieder klar – nächstes Jahr stehe ich wieder am Start und frage mich – wie kann man nur so bekloppt sein…
kurz vor dem Start –> klick michAber jetzt von vorne. Punkt sieben Uhr viel der Startschuss – wie jedes Jahr ging gleich das gekäule los – aber da bleibe ich mittlerweile schon cool. Nach 31 min hatte ich die erste Runde hinter mir, spätestens zu diesem Zeitpunkt war ich im Rennfieber. Nach 1:05 Stunde war ich das kühle Nass los und donnerte durch die Wechselzone – ich war locker drauf. Ich sprang auf mein Rad und radelte los – ganz ohne Druck, ich war relax, denn ich hatte nichts zu verlieren. An jedem Huppel oder Berg nahm ich raus und lies die Irren ziehen. Spätestens nach den ersten Abfahrt oder jedem flachen Stück hatte ich sie wieder und noch einige mehr. Tegiuse - wieder ein Berg weniger –> klick michMeine Taktik schien aufzugehen. Am Mirador war ich immer noch total entspannt und wusste jetzt ist meine Zeit gekommen – Rückenwind, bis ins Ziel, das hab ich drauf - jetzt fahr ich sie alle aus den Schuhen. So war es auch – erst die Abfahrt und dann der flache Anstieg auf der Schnellstrasse – ich bin an allen nur so vorbei geflogen – ich träumte schon von der Quali. Aber dann kurz bevor es nach Nazareth hoch geht, noch im flachen, bekam ich auf einmal Kreutzschmerzen – ich dachte es bricht mir durch. O.k., nach Nazareth hoch bin ich immer wieder im stehen gefahren – es wurde nicht besser. Oben angekommen, stieg ich erstmal vom Rad ab und versuchte mich zu dehnen – es half nichts. Naja, irgendwie bin ich ins Radziel gezuckelt – 6:18h Radzeit. In der Wechselzone lief ich dann erst mal einen Halbmarathon – so lang war sie in etwa (ca. doppelt so lang wie im Vorjahr).
endlich im Radziel –> klick michNun ging es los mit dem „Laufen“. Bei km 4 – bis dahin war ich gerannt – wusste ich, es wird unmöglich zu Laufen, die Kreuzschmerzen waren zu groß. Da entschied ich mich auszusteigen – denn wieder Volkswandertag – dazu hatte ich keine Lust. Also nahm ich eine Seitenstrasse, etwas abseits von der Laufstrecke und legte mich auf eine Liege an einem Hotelpool. Ja, da geht einem so einiges durch den Kopf. Ich versuchte mich zu motivieren – Steffen, es ist dein 10er Ironman – denn musst du durchziehen – nichts half. So vergingen 55min – da kamen mir die Worte von Andy Bidlingmaier in den Kopf, die er mir vor dem Abflug noch reingedrückt hat: „In deinem Trainingszustand kommst du eh nicht ins Ziel!“. Da dachte ich – na warte du Sack – dir zeig ichs und ich lief wieder los. Gut am Anfang war es ganz schön hart, aber es wurde besser und bald darauf wieder schlechter – aber ich lief. es geht doch, es geht doch, es geht doch… –> klick michEs tat eigentlich alles Weh – naja, so geht es eigentlich jedem dachte ich und lief weiter – von Verpflegungsstelle zu Verpflegungsstelle und von Wendepunkt zu Wendepunkt und von Runde zu Runde – nach 12.52h hatten die Qualen ein Ende und ich fragte mich wieder – wie kann man nur so blöd sein…
Ich checkte sofort aus und ging in mein Zimmer und rief Ute an – total am A…., entkräftet und Willenlos – meine ersten Worte waren – In Frankfurt starte ich nicht – das werde ich mir nicht mehr antun – mit so wenig Training – nein, so einen Irrsinn werde ich nicht mehr machen. Doch heute, 2 Tage später (gehen kann ich immer noch nicht) ist mir aber eines ganz klar – I be there – und hoffentlich sagt Andy zu mir: „Unter zehn Stunden kannst du nie finishen – mit so wenig Training!“ – dann schaff ich es bestimmt.

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